Das Projekt

Anlass des Projektes

Die technologische Entwicklung schreitet exponentiell voran und bietet enorme Chancen für diejenigen, die in der Lage sind diese Entwicklungen für Ihre Ziele einsetzen zu können. Da die Implementierung neuer Technologien in bestehende Prozesse zumeist mit hohem Aufwand und Kosten verbunden ist, finden technische Innovationen, gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), begrenzt oder nur schleppend den Weg in die Anwendung. Tragbare elektronische Geräte (Wearables) sind eine solche Innovation. Sie bieten enorme Möglichkeiten, der Einsatz zur Optimierung von Prozessen ist für die meisten Unternehmen jedoch unerreichbar. Mit ihren logistischen Hotspots Mönchengladbach und Venlo, beheimatet die euregio rhein-maas-nord viele Unternehmen, die von einer effizienten Gestaltung Ihrer Prozesse abhängig sind. Die Fähigkeit der Unternehmen zur Prozessinnovation ist daher für die Region ein Überlebensfaktor.

Ziele

Die übergeordneten Ziele des hier vorgestellten Projektes sind die Erhöhung der grenzüberschreitenden Innovationskraft in der euregio rhein-maas-nord und die Steigerung der Produkt- und Prozessinnovationen in der für diese Region bedeutsamen Logistik-Branche. Das Hauptziel von LOGwear ist, KMU in die Lage zu versetzen, neue Technologien (in diesem Fall Wearables) zur innovativen Gestaltung ihrer Prozesse einsetzen zu können. In drei Arbeitspaketen werden hierzu verschiedene Maßnahmen ergriffen. Hierzu zählt die Entwicklung einer Wissensdatenbank zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses der Unternehmen, die Definition einer Referenzarchitektur zur Erleichterung der Implementierung von Soft- und Hardware und das Ausführen von Pilotprojekten bei Unternehmen in der Region. Der Einsatz von Wearables bietet zudem die Möglichkeit, durch den Einsatz multilingualer Software, Sprachbarrieren zu überbrücken und somit Personal grenzüberschreitend einzusetzen.

Vorgehensweise

1.

Knowledge-Base

Arbeitspaket 1

Arbeitspaket 1 beschäftigt sich mit der Inventarisierung und Verarbeitung der theoretischen und praktischen Grundlagen von Wearables und deren Einsatz in logistischen Prozessen. Diese Grundlagen werden in einer multidimensionalen Entscheidungsmatrix zusammengeführt und Interessenten online zugänglich gemacht.

2.

Referenzarchitektur

Arbeitspaket 2

Die Implementierung von Wearables in die logistischen Prozesse erfordert tiefgreifende Anpassungen der Soft- und Hardware. Zur Erleichterung dieser komplexen Aufgabe, wird in Arbeitspaket 2 eine Referenzarchitektur entwickelt, die genau beschreibt, wie die verschiedenen Komponenten (z.B. Smartphone, Smart-glass, ERP-System usw.)

3.

Validierung

Arbeitspaket 3

In Arbeitspaket 3 werden an Hand von zwei Pilotprojekten die Ergebnisse der anderen Arbeitspakete validiert und der Einsatz von Wearables in der logistischen Praxis getestet. Dazu werden die Prozesse bei den teilnehmenden Unternehmen zuerst auf ihre Eignung bzgl. des Einsatzes von Wearables überprüft.