Update Pilotprojekte: Wearable Implementierung bei der Helmut Beyers GmbH & KLG Europe Venlo BV

Bei den zwei Projektpartnern Helmut Beyers GmbH und KLG Europe Venlo BV sind in der letzten Zeit Prozesse analysiert und geeignete Wearables selektiert worden. Diese wurden auch bereits in einer Testumgebung getestet und können jetzt tatsächlich implementiert werden.

Bei Beyers wurde der Wareneingangsprozess zur Verbesserung mit Hilfe von Wearables gewählt, weil dieser viel Zeit beansprucht und hier ein großes Risiko für Fehler, die dann Probleme im gesamten weiteren Prozess verursachen können, liegt. Das Problem ist, das die eingehenden Produkte nicht alle mit einem internen Barcode gekennzeichnet sind und außerdem sehr lange Artikelnummern haben, sodass die Mitarbeiter je Artikel die richtige Nummer, sowohl auf dem Produkt als auch im System, finden und vergleichen müssen, was sehr fehleranfällig ist. Es wurde gewählt, die Mitarbeiter mit einem Wearable Computer, einem Ringscanner und einem Headset zu unterstützen. So hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, falls vorhanden, den Barcode direkt zu scannen, um das Produkt zu identifizieren. Andernfalls kann er die Artikelnummer per Spracheingabe eingeben.

Bei KLG liegt der Fokus auf dem Kommissionierprozess und der Reduktion von Prozesszeiten. In der IST-Situation arbeiten die Mitarbeiter mit einem Handscanner. Der Nachteil ist, dass sie hiermit nur einhändig arbeiten können oder den Scanner weglegen müssen. Oft geschieht es, dass sie diesen dann vergessen und anschließend suchen müssen. Außerdem kostet dies Zeit und ist ergonomisch gesehen nicht optimal. Um den Prozess zukünftig zu verbessern, wurden verschiedene Lösungen getestet: Eine Kombination von Ringscanner und Armcomputer, ein ProGlove – ein Handschuh mit integriertem Scanner – in Kombination mit einem Armcomputer und eine Smartglass. Die Lösungen bieten verschiedene Vor- und Nachteile, welche derzeit diskutiert werden, um eine Wahl für die Implementierung zu treffen.